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Header zum Artikel Fruchtbarkeit und Kinderwunsch

Verhütungsmethoden für die Frau: Was man wissen sollte

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Sex ist manchmal, aber längst nicht immer mit einem Kinderwunsch verbunden. Um eine Befruchtung zu vermeiden, gibt es eine Vielzahl verschiedener Verhütungsmittel, von natürlicher Verhütung bis zu hormonellen Verhütungsmethoden. 

Lesedauer: 5 Minuten

Welche Verhütungsmöglichkeiten gibt es?

Das Thema Verhütung begleitet Frauen und Paare prinzipiell von der ersten Periode bis zur Menopause. Wenn kein Kinderwunsch besteht, gibt es heutzutage eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verhütung. Mediziner nennen die Empfängnisverhütung auch Kontrazeption. Dabei werden folgende Verhütungsmethoden unterschieden:

Hormonelle Kontrazeption

Wie funktioniert die hormonelle Verhütung?

Hormonelle Verhütungsmethoden wirken durch die Zufuhr von künstlich hergestellten Hormonen, meist Östrogenen und/oder Gestagenen, die in den natürlichen Hormonhaushalt eingreifen. Diese Hormone verhindern in erster Linie den Eisprung, sodass keine befruchtungsfähige Eizelle zur Verfügung steht. Zusätzlich verdicken sie den Schleim im Gebärmutterhals, wodurch Spermien nur erschwert in die Gebärmutter gelangen können. Einige hormonelle Methoden verändern außerdem die Gebärmutterschleimhaut so, dass sich eine befruchtete Eizelle nur schwer einnisten kann.

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Nicht hormonelle Kontrazeption

Wie funktionieren mechanische und hormonfreie Verhütungsmethoden?

Als mechanische Methoden oder auch Barrieremethoden werden Verhütungsmittel zusammengefasst, die die Wanderung der Spermien in die Gebärmutter zur Eizelle verhindern. Sie wirken ohne Hormone. Dazu zählen zum Beispiel das Kondom oder das Diaphragma. Ähnlich funktionieren auch chemische Verhütungsmittel, bei denen die Spermien abgetötet werden, sogenannte Spermizide. Einige Verhütungsmethoden kombinieren auch mechanische und chemische Kontrazeption. Lesen Sie mehr dazu unter hormonfreie Verhütung.

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Häufig gestellte Fragen zur Verhütung

Quellen 

Casey. F.E. (2020): Übersicht zur Kontrazeption, MSD Manuals, [online] https://www.msdmanuals.com/de-de/profi/gyn%C3%A4kologie-und-geburtshilfe/familienplanung/%C3%BCbersicht-zur-kontrazeption [abgerufen am 10.02.2026]. │Goerke, K. Valet, A. (2000): Kurzlehrbuch Gynäkologie und Geburtshilfe, 4. Aufl., München/Jena, Deutschland: Urban & Fischer. │Verhütungsmethoden (2018): Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF), [online] https://www.frauenaerzte-im-netz.de/familienplanung-verhuetung/verhuetungsmethoden/ [abgerufen am 10.02.2026]. │Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG): S2k-Leitlinie Nicht-hormonelle Empfängnisverhütung. AWMF-Register-Nr. 015-095, Dezember 2023. │Faculty of Sexual & Reproductive Healthcare (FSRH): Clinical Guideline: Intrauterine Contraception. London, aktuelle Fassung. [online] www.fsrh.org [abgerufen am 10.02.2026].

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Autor/-in unseres Artikels
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  • Universitätsklinik Marburg
  • Ludwig-Maximilians-Universität in München
Berufliche Stationen:
  • Asklepios Klinik St. Georg, Hamburg
  • Medizinischer Chefredakteur im wissenschaftlichen Springer-Verlag
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Medizinische Prüfung des Artikels
Dr. med. Monika Steiner, Ärztin
Medizinisch geprüft von
Dr. med. Monika Steiner
Ärztin
Studium:
  • Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn
Berufliche Stationen:
  • Leitung Medizin-Online / Chefredakteurin Springer Nature
  • Medizinische Gutachterin für ärztliche CME-Fortbildung
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